Archiv der Kategorie: 2021_Bericht

Jugendfreizeit Arta Terme vom 09.08. bis 20.08.2021

„Handeln statt behandelt werden“ – 40 Jahre Jugendfreizeit

Unter diesem Motto stand die diesjährige Jugendfreizeit in Arta Terme.

Nachdem die Freizeit im letzten Jahr aufgrund der Corona Pandemie schweren Herzens abgesagt werden musste, durften in diesem Jahr Jugendliche des Kolpingbezirksverbands wieder 11 Tage in der Villa Belvedere im norditalienischen Arta Terme ihre Ferien verbringen und die Freizeit aktiv und kreativ mitgestalten.

Natürlich mussten auf der Freizeit Hygiene- und Abstandsregeln nach den Vorgaben der Region und des Bayrischen-Jugend-Ringes (BJR) eingehalten werden.

Dies tat aber der guten Stimmung unter Team und Teilnehmern keinen „Abbruch“, da auch das Küchenteam sehr zum Wohlbefinden der Gemeinschaft beitrug.

Die Jugendlichen beschäftigten sich bereits im täglichen Morgen- und Abendlob mit dem Thema und versuchten es durch ihr „Handeln“ tatkräftig umzusetzen.

Ob gemeinsames Kennenlernen am Wüstentag, Gruppenralley, Projektarbeiten, Schnitzel-Jagd, ein Fußballturnier oder ein Ausflug nach Grado, die Jugend war in diesen Tagen immer „aktiv unterwegs“.

Auch der abendliche Rosenkranz für den Frieden in dem vor einiger Zeit neu errichteten Pavillon fand viel Zuspruch.

Beeindruckend war auch wieder der gemeinsame Gottesdienst am Lagerfeuer zu Beginn der Freizeit, in denen sich die einzelnen Gruppen mit Sketchen und Symbolen vor- und darstellten und um zu zeigen wie sie sich aktiv in die Freizeit einbringen können und möchten.

Nicht zu vergessen natürlich der gemeinsame Gottesdienst in der Pfarrkirche in Arta Terme, der wieder „zweisprachig“ stattfand und die Verbundenheit mit der Pfarrgemeinde und den Bewohnern von Arta zum Ausdruck brachte. Der Gottesdienst wurde wieder mit einigen Liedern unserer Freizeitteilnehmer musikalisch umrahmt.

Natürlich durfte auch der gemeinsame Grillabend mit den Nachbarn und Freunden von Arta nicht fehlen, den Jugendliche aktiv mitgestaltet haben und dem Abend einen würdigen Rahmen gaben.

An diesem Abend wurde auch Msgr. Walter Waldschütz für seine 40. Jugendfreizeitmaßnahme geehrt und ihm gedankt. Er ist der Initiator und „Motor“ der Freizeit des Kolpingbezirksverbands, die vor 40 Jahren in Cesuna/Altopiano ihren Anfang gefunden hat.

So nahmen nach 11 erlebnisreichen Tagen wieder alle Abschied von der Villa Belvedere und traten etwas wehmütig die Heimreise an.

Gerhard Schaffer
Hauptv. Freizeitleiter

Bergmesse auf dem Wallberg am 18. Juli 2021

Am Sonntag, 18. Juli 2021 zeigte sich das Wetter nicht gerade von seiner schönsten Seite. Trotzdem wagten es mehrere Kolpingmitglieder auf den Wallberg zur Bezirksbergmesse. Sogar aus Höhenrain waren sechs Kolpingmitglieder in den südlichen Landkreis Miesbach angereist.  Da die Kapelle nicht ausreichend Platz für alle bot, wurde der Gottesdienst kurz entschlossen im Freien gefeiert, war doch jeder mit einem Regenschirm ausgerüstet. Insgesamt schmückten doch vier Kolpingbanner den Gottesdienstplatz.

Bezirksvorsitzender Franz Späth und Kolpingvorsitzende Elisabeth Aust von der Kolpingsfamilie Tegernseer Tal begrüßten alle, die sich trotz Regen zur Bergmesse aufgemacht hatten. „Verantwortlich leben – solidarisch“ – dieser Leitsatz von Kolping stand als Leitsatz auch über dem Gottesdienst. Maria Thanbichler zeigte in ihrer Predigt anhand des Evangeliums und mit Hilfe eines Stabes auf, dass es gilt, immer wieder im Leben die Balance zu finden und zu halten zwischen Verantwortung für sich selbst und Solidarität mit anderen. Bei der Gabenprozession wurde Dinge zum Altar gebracht, die im Kolping-Bezirksverband für Verantwortung und Solidarität stehen. Und auch die Osterkerze wurde von evangelischer Seite für das Wallbergkirchlein übergeben.

Bezirkspräses Msgr. Walter Waldschütz schaffte es in seiner unnachahmlichen Art, dass viele nachher sagten, dass es trotz Regen ein schöner wohltuender Gottesdienst war.

Das Zusammensein klang bei froher Stimmung im Panoramarestaurant auf dem Wallberg aus.

Virtuelle Bezirkskonferenz am 21. Januar 2021

Am Donnerstag, 21. Januar 2021 fand online die Bezirkskonferenz der Kolpingjugend im Kolpingbezirk Bad Tölz-Wolfratshausen-Miesbach statt.

Anhand der Kurzgeschichte „Die drei Siebe“ von Axel Kühner lud Franz Mertens in seinem geistlichen Wort dazu ein, gemäß dem Kolpinggrundsatz, auf die Zeichen der Zeit zu achten, in der Informationsflut unserer Zeit darauf zu schauen, dass das, was in der Kolpingjugend, an Freunde und Bekannte und in Social Media weitergeleitet wird, auch zunächst durch die drei Siebe Wahrheit, Güte und Notwendigkeit geflossen ist.

Die Bezirksleitung und auch die anwesenden Jugendleiter und Jugendbeauftragten vor Ort in den Kolpingfamilien sowie die Vertreter der Diözesanleitung der Kolpingjugend und auch die Vertreter der Kath. Jugendstellen in den Landkreisen Miesbach und Bad Tölz-Wolfratshausen berichteten von ihren Aktivitäten im vergangenen Jahr und den Planungen für das neue Jahr. Leider musste vieles coronabedingt ausfallen oder online stattfinden und die Hoffnung ist groß, dass im Jahr 2021 wieder so einiges als Präsenzveranstaltung möglich ist.

Auf Kolpingbezirksebene ist zum Beispiel die Durchführung eines Schöpfungstages geplant.

Es gab auch Neuwahlen.

Szymon Tupta von der Kolpingfamilie Tegernseer Tal trat wegen seines Studiums in einem entfernteren Ort nicht mehr zur Wiederwahl an.

Die Bezirksleitung bedankte sich bei ihm für seinen Einsatz in den letzten drei Jahren.

Schließlich wurden für die zwei offenen Stellen in der Bezirksleitung Stefanie Manhart von der Kolpingfamilie Leitzachtal sowie Philipp Rohrmoser von der Kolpingfamilie Tegernseer Tal als neue Bezirksleiter gewählt. Franz Späth, Bezirksvorsitzender und Wahlleiter sowie die Bezirksleitung gratulierte den beiden Neugewählten herzlich. Die Bezirksleitung besteht darüber hinaus aus Sebastian Gruber von der Kolpingfamilie Lenggries sowie Johanna Weichlein von der Kolpingfamilie Waldram. Ihr gehören außerdem an Diakon Franz Mertens, Vizepräses im Bezirk, sowie Maria Thanbichler als Jugendbeauftragte im Bezirk.

Mit dem Schlussgebet und dem Kolpinglied sowie dem Kolpinggruß endete die kurzweilige und gelungene Konferenz.

Maria Thanbichler