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Kolpingsfamilie Leitzachtal

Leitungsteam

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Schwester Margret Obereder
Kapellenweg 12
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Kolpingsfamilien setzen sich für Flüchtlinge ein
Vorbildliches Engagement für Asylbewerber vor Ort

„Wir leben verantwortlich und handeln solidarisch“. Diesen Leitsatz des Kolpingwerk Deutschland setzen bereits ein paar Kolpingsfamilien im Erzbistum München und Freising auf verschiedene Weise in die Tat um.
Bereits seit gut zwei Jahren engagiert sich die Kolpingsfamilie Leitzachtal aus Fischbachau für Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan und dem Senegal. Margarete Mariutti, engagiertes Mitglied der Kolpingsfamilie Leitzachtal, sagt zu der Integration der Asylbewerber: „Wir versuchen, die sehr jungen, meist traumatisierten Menschen zu unterstützen, damit diese in unserer fremden Welt und Kultur besser zurechtkommen und sich wohlfühlen. Wenn sie bleiben dürfen, wollen wir sie in die Gesellschaft integrieren.“ Die Unterstützung wird diesen Menschen durch Arztbesuche, Behördengänge und mit Deutsch-Kursen, in Fischbachau u.a. durch den ehemaligen Studiendirektor Rudolf Dietz, zuteil. Unter vorbildlichen Einsatz konnte es bisher zudem gelingen, einige Kinder der Asylbewerber in Schulen und Sportvereine zu vermitteln. Bei Schwangerschaften wird alles unternommen, damit das Kind gesund zur Welt kommt und nach der Geburt zumindest die nötigsten Dinge vorhanden sind.

Die erst im Jahre 2013 neu gegründete Kolpingsfamilie Tegernseer Tal mit ihrem Präses Dekan Msgr. Walter Waldschütz, hat ebenso sofort erkannt, dass ihr Einsatz in dieser wichtigen Sache gefragt ist und unterstützt seit Ende letzten Jahres Asylbewerber aus der Demokratischen Republik Kongo konkret bei der Integration vor Ort. In naher Zukunft soll durch die bereits erfolgte Einrichtung einer Wohnung im Kindergarten in Rottach-Egern ein Zuhause für eine Flüchtingsfamilie geschaffen werden.

Die Kolpingsfamilie Neubiberg aus der Münchner Pfarrei Rosenkranzkönig kümmert sich seit Kurzem mit einem Helferkreis unter Leitung von Norbert Büker, Vorsitzender der örtlichen Kolpingsfamilien, um Asylbewerberfamilien z.B. durch den gemeinsamen Besuch von Second-Hand-Läden und der Präses der Kolpingsfamilie Partenkirchen, Dekan Andreas Lackermeier, sorgte durch seinen Einsatz mit dafür, dass die Unterbringung von Flüchtlingen in einer angemessenen Unterkunft in Garmisch-Partenkirchen gelingen konnte.

Gerade bei für uns alltäglichen Aufgaben können Kolpingmitglieder die Asylbewerber unterstützen und ihnen helfen sich im Alltag zurechtzufinden. Dieses Engagement ist ein Vorbild für andere.

Andreas Fritsch, Diözesanreferent