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Arta Terme Ü50 27. Sept. – 1. Okt. 2015

Freizeit für Erwachsene „Ü50“ in Arta Terme

Im Jahre 2005 fand in Arta Terme unter Leitung von Annemarie Pechtl, mit geistlicher Unterstützung von Bezirkspräses Msgr. Walter Waldschütz die erste Freizeit für Erwachsene im Alter von über 50 Jahre statt. Zum Jubiläum organisierte nun heuer der Seniorenbeauftragte Rolf Dietz die 5. Freizeit in Arta Terme. Er wurde in Arta Terme dabei unterstützt von Msgr. Pfr. Erich Schmucker, in der Küche von Anneliese und Hartl Grassinger, KF Holzkirchen, und unserem bewährten Busfahrer Franz Brunner. Wir waren 29 Teilnehmer, die sich dorthin auf den Weg machten.
Schön, dass wir jeden Tag mit einem Morgenlob beginnen konnten.
Nach unserem Frühstück ging es am ersten Tag zur Kirche St. Peter, die uns auf ihrer Anhöhe schon von weiten begrüßte. Während sich bereits einige zu Fuß dorthin auf den Weg machten, nutzten andere Teilnehmer die Möglichkeit mit dem Bus hinauf zu fahren. Leider musste aber festgestellt werden, dass unser Bus um 2 m zu lang war, also deshalb vor der ersten Kurve wieder rückwärts zum Parkplatz zurück musste. Hier konnten wir die ital. Gastfreundschaft genießen. Die Besitzerin der dortigen Bar organisierte 3 Privatautos, die uns zum gewünschten Ziel brachten. Wenn auch mit Verspätung feierten wir dort gemeinsam mit Pfr. Erich Schmucker die Hl. Messe, die mit Gesang und Zither von den Eheleuten Barbara und Erich Muckenhirn alpenländisch begleitet wurde.
Am nächsten Tag, der sich wieder sonnig zeigte, ging es an den Golf von Triest, der Meeresbucht der oberen Adria. Das erste Ziel war die mehrfach rekonstruierte Kirche San Giovanni in Tuba, die Johannes dem Täufer geweiht ist. Weiter fuhren wir zum Schloss Duino (im Besitz von Thurn und Taxis), das aber leider seinen Ruhetag hatte. Von dort wanderten wir einen Teil auf dem Rilke-Weg und konnten den Blick über das weite Meer genießen. Eine weitere Station war das Schloss Miramare. Das letzte Ziel an diesem Tag war der Besuch der Weinprobe in der Buschenschenke Bajta, Sales bei Sconico. Ein sehr gelungener Abend mit der musikalischen Untermaldung durch Erich Mucken-hirn (Zither) und Ludwig Popp (Harmonika), sowie allen Sangesfreudigen.
Am vorletzten Tag war Grado das Ziel. Nach einer Stadtbesichtigung fuhren wir mit dem Schiff durch die Lagunen zur Insel Barbana mit seiner Marien-Wallfahrtskirche. Spätestens auf dem Schiff bekamen wir die rauhe Meeresluft mit ihrem Wind zu spüren. Abends war dann das obligatorische Pizzaessen im „Edelweiß“.
Am letzten Tag verabschiedete sich in Arta Terme leider das schöne Wetter von uns und der Himmel war mit Wolken behangen. Aber wir konnten nach einem Mittagessen in Lienz unterhalb des Wilden Kaisers auf der Wochenbrunner Alm doch noch bei Sonnenschein den Abschluss unserer Reise so richtig genießen.
Es waren miteinander sehr schöne Tage. Macht sich unser „Reiseleiter“ Rolf schon Gedanken für die nächste „Ü50“-Freizeit?

Klaus Brauers, Teilnehmer

Zeltlager 9. – 15. August 2015

Am 9. August öffnete die Schule für Hexerei und Zauberei im Leitzachtal ihre Pforten für 52 junge Zauberlehrlinge, um jene eine Woche lang, in engem Kontakt mit Natur und Umwelt, in die Kunst der Zauberei einzuweisen. Unterstützt durch 9 Hauslehrer, 4 Hauselfen, 2 Schulleitern, 2 Hütern der Ländereien und einem Schlossgeist hatten die Kinder bei perfektem Wetter eine tolle Woche und konnten jede Minute im Freien verbringen, egal ob untertags bei Großgruppen- oder Koopspielen, Spieleolympiaden und Baden gehen oder in der Nacht bei Casinoabend, Lagerfeuerabend und Bannerwache. Am Ende der Woche konnten die Kinder nicht nur perfekt mit Wespen umgehen, sondern bekamen auch ihre offizielle Zauberlehrlingsurkunde von ihren Hauslehrern überreicht, bevor es leider schon wieder zum Abschied ging. Wir freuen uns aber jetzt schon auf nächstes Jahr!

Einkehrtag am 18. April 2015

Zu einem Tag der Ruhe, Besinnung und Einkehr hat uns namens des Kolpingwerkes Bezirksverband Bad Tölz-Wolfratshausen-Miesbach Barbara Landler in das Kath. Pfarrheim in Ascholding, neben der Pfarrkirche St. Leonhard, eingeladen. Diesmal stand der Bezirkseinkehrtag unter dem Thema „Zur Freiheit hat uns Christus befreit!“
(Gal 5,1).

Unter Leitung von Pastoralreferent Herbert Konrad wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Impulsgedanken in dieses Thema eingestimmt und sie setzten sich dann persönlich, aber hernach auch in Kleingruppen, damit auseinander.
Nach einem köstlichen Mittagessen, zubereitet von den Landfrauen, wurde natürlich der herrliche Tag unter ortskundiger Ltg. des Vorsitzenden der KF Dietramszell, Sepp Disl, zu einem Spaziergang durch das Bachzeilendorf genutzt. Frisch gestärkt haben sie sich dann nachmittags unter Führung von Herbert Konrad mit dem Leben des Trappisten Thomas Merton und seinen Inspirationen auseinandergesetzt.

Es war wieder ein erfüllter, gesegneter Tag.

Klaus Brauers

Ehrenzeichen für Gerhard Schaffer – 4. Februar 2015

Seit dem Jahr 1985, also bereits 30 Jahre sind Sie, Herr Schaffer, Bezirkskassier beim Kolping Bezirksverband, halten Seminare und Fortbildungen für die Kassenwarte informieren sich dazu und machen sich fit, damit Sie andere fit machen können.

Das Kolpingwerk ist ein demokratisch verfasster katholischer Sozialverband der aktiv gesellschaftliche und politische Mitwirkungsmöglichkeiten wahrnimmt. Schwerpunkte des Handelns sind dabei: die Arbeit mit und für junge Menschen.

Bereits vor 1985 waren Sie viele Jahre im Diözesanaus-schuss der Kolpingjugend Diözese München und Freising für die Jugendarbeit tätig und haben maßgeblich auch die Jugendarbeit auf Diözesanebene für den Landkreis Miesbach vertreten und mitgeprägt sowie aufgebaut.

Seit 1970 (45 Jahre) sind Sie in der Jugendarbeit in Irschenberg aktiv.
Von Ihren verschiedenen Wohnorten aus sind Sie immer zu Sitzungen und Aktivitäten nach Irschenberg gefahren und fungierten als Pfarrjugendleiter. Die Pfingstfreizeiten wurden von Ihnen mit geleitet und dort viele Frühschichten bereits um 6.00 Uhr morgens angeboten. Außerdem wurde von Ihnen viele Jahre die Pfarrjugendkasse in Irschenberg geführt.
Sie Sind Ihrer Heimatgemeinde treu geblieben und haben die Jungendarbeit und die Verbandsarbeit des Kolpingwerkes im Landkreis Miesbach geprägt und gestaltet.

Weiteres Engagement zeigen Sie seit 1997 als Vorsitzender der Begegnungsstätte Arta Terme e.V., vorher Cesuna e.V.

Seit Gründung der Begegnungsstätte (ca. 29 Jahre), also schon bevor Sie zum Vorsitzenden gewählt wurden, leiten Sie die jährlichen Jugendfreizeiten jeweils für zwei Wochen in Italien und fahren mehrmals im Jahr zu Arbeitseinsätzen dorthin. Keine Mühe ist Ihnen für die Jugendarbeit zu viel, unzählige Stunden Ihrer Freizeit bringen Sie dafür auf, diesen Verein mit Leben zu füllen und damit auch sozial Benach-teiligten ein wenig mehr Lebensqualität zu ermöglichen. Wie mir gesagt wurde, helfen Sie auch finanziell und unterstützen wo Sie können.

Des Weiteren unterstützen Sie aktiv die Missionstätigkeit des Kinderdorfes in Argentinien finanziell und ideell. Sie haben mitgeholfen in Misiones (Argentinien) den Bezirksverband Kolping aufzubauen. Heute gibt es dort auch 16 Kolpingsfamilien und Sie waren bereits zweimal dort zu Partnerbesuchen.

Ihrem Einsatz ist es auch zu verdanken, dass über einige Jahre eine hauptamtliche Person in Misiones finanziert werden konnte, damit dann ein Sozialprojekt über das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit weiter gefördert werden konnte.

Jedem Menschen, der in irgendeiner Weise Hilfe braucht, stehen Sie, Herr Schaffer, mit Rat und Tat zur Seite nehmen sich Zeit. Vorbehaltlos und unter Zurückstellung eigener Interessen bringen Sie sich in die Gemeinschaft ein. Mindestens 20 Stunden in der Woche wenden Sie für das Ehrenamt in Ihrer Freizeit auf um Jugendlichen auf verschiedenste Weise Hilfe anzubieten, soziale Projekte im In- und Ausland zu fördern und im Kolpingwerk Menschen aller Altersgruppen zu fördern und zu stützen.
Geprägt von der Person Adolph Kolping leben und verwirk-lichen Sie, was Kolping gesagt hat: „Tätige Liebe heilet alle Wunden, bloße Worte mehren nur den Schmerz.

Auch Ihnen sage ich ein herzliches Vergelt`s Gott, machen sie weiter so!

Ich gratuliere Ihnen zu dieser Auszeichnung.