Archiv des Autors: umlauft

21. Internationale Kolpingsskimeisterschaften 2016

Kolpingsfamilie Lenggries bei der Internationalen Kolpingskimeisterschaften 2016 in Wolfenschiessen/Schweiz
Vom 18.02.2016 bis 21.02.2016 fanden in Wolfenschiessen/Schweiz die 21. Intern. Kolpingskimeischaften statt. Ausgetragen wurden diese Skitage von der Kolpingsfamilie Wolfenschiessen. Auch eine Mannschaft von der KF Lenggries um den Mannschaftsführer von Deutschland Klaus Wiedemann, die im Jahr 2014 die 20. Internationalen Kolpingsskimeisterschaften austrugen, machten sich auch auf nach Wolfenschiessen um an diesen Meisterschaften teilzunehmen. In den Wettbewerben Langlauf, Riesenslalom und Kombination wurden Sieger gesucht. Die Wettbewerbe fanden in Engelberg und im Skigebiet Titlis statt. Die Kolpingsfamilie Lenggries nahm sehr erfolgreich an diesen Wettbewerben teil und es wurde eine Vielzahl von Pokalen mit nach Hause genommen. Neben den Wettbewerben stand aber auch das gesellige Miteinander auf gleicher Stufe und kam auch nicht zu kurz. An den Skitagen nahmen Kolpingsfamilien aus Deutschland, Österreich, Südditrol und der Schweiz teil. Man traf wieder alte Freunde und man schloss neue Freundschaften. Die Völkerverständigung klappte ab der ersten Minute. Neben der Kolpingsfamilie Lenggries nahmen auch zwei Mitglieder der Kolpingsfamilie Bad Tölz (Steigenberger Sepp und Caroline) und der Diözesanpräses des Diözesanverbandes München-Freising und Landespräses Bayern Msgr. Christoph Huber teil. Bei dem Abschied am Sonntag, 21.02.2016, wusste schon jeder, dass man sich in zwei Jahren im Jahre 2018, soweit Gott will, sich in Bruneck/Südtirol zu den nächsten Skimeisterschaften wieder sehen wird. Außerdem ist zu erwähnen, dass Benedikt Trischberger von der Kolpingsfamilie Lenggries der älteste Teilnehmer bei den Skimeisterschaften war/ist und seit der ersten Veranstaltung bisher bei jeder Skimeisterschaft teilgenommen hat.

von links nach rechts: Kiefersauer Traudi, Zens Irmi, Heiß Josef, Oswald Florian, Wiedemann Klaus, Seewald Anton jun., Janning Stephan, Fischhaber Michael, Fischhaber Elisabeth, Trischberger Betty, Wiedemann Hannelore, Trischberger Benedikt

Vortrag A. Passauer „Familiensynode“ – 18.02.2016

Gut informiert und bereichert gingen die Zuhörer nach dem Vortrag von Pastoralreferentin Agnes Passauer (Sachgebietsleiterin für Ehe- und Familienpastoral im Erzbischöflichen Ordinariat) über die Familiensynode nach Hause.

Ausgehend von Überschriften der Presseberichte vor und nach der Synode zeigte die Referentin auf, welch unterschiedliche Resonanz diese Synode in den Medien auslöste. Sie führte auf, was diese Synode von allen anderen unterschied: Über Fragebögen waren dieses Mal alle Katholiken eingeladen, sich mit ihrer Meinung einzubringen und zu beteiligen. Der Papst habe nur zugehört und war erstaunlich offen. Alles durfte gesagt werden auf der Synode, egal ob die Inhalte katholisch waren oder nicht. Außerdem habe es eine Redebegrenzung auf 4 Minuten gegeben, so dass man sich kurz und klar ausdrücken musste in seinen Statements. Besonders bemüht war wohl die deutschsprachige Gruppe, die an die 50 Voten eingebracht habe und sich sehr einig gewesen sei, was in anderen Sprachgruppen nicht der Fall war. Diese Gruppe von Bischöfen habe auch ganz wertvolle Beiträge geliefert, unter anderem z. B. das Bekenntnis, dass es in der Vergangenheit in der Pastoral immer wieder zu harten und unbarmherzigen Haltungen gekommen sei, die Leid über Menschen gebracht habe und wofür sie um Verzeihung bitten würden. Leider sei diese Aussage nicht in das Schlussdokument eingegangen.

Auf der Synode wäre auch das Aufeinandertreffen der verschiedenen Kulturen zu spüren gewesen, was es sehr schwierig gemacht hätte, zu einem einheitlichen Ziel zu kommen. So sei der Papst gerade auch als jemand, der einte und zusammenfasste, ganz wichtig gewesen.

Die Synode habe gezeigt, welche große Bedeutung die Kirche Ehe und Familie beimisst. Gerade der normale familiäre Alltag sei für die ganze Gesellschaft ein Zeugnis. Gleichzeitig habe die Synode aber auch aufgerufen, Wege zu suchen, die Ehepaare und Familien zu stärken und zu begleiten. Miteinander wurden auch einige Vorschläge der Vorbereitung auf die Ehe und Begleitung von Ehepaaren andiskutiert, so z. B. ob es für Kolpingfamilien im Bezirk vorstellbar sei, dass mehrere erfahrene Paare, die geschult würden, zusammen Paare vor der Heirat in Gesprächskreisen begleiten.

Am Ende der Synode sei vieles offen geblieben. Mit Spannung werde nun die Stellungnahme von Papst Franziskus erwartet. Vielleicht werde er ja mehr Verantwortung in die Bischofskonferenzen legen, die den eigenen Kulturkreis kennen und auch die Nöte der Paare und Familien darin.

Arta Terme Ü50 27. Sept. – 1. Okt. 2015

Freizeit für Erwachsene „Ü50“ in Arta Terme

Im Jahre 2005 fand in Arta Terme unter Leitung von Annemarie Pechtl, mit geistlicher Unterstützung von Bezirkspräses Msgr. Walter Waldschütz die erste Freizeit für Erwachsene im Alter von über 50 Jahre statt. Zum Jubiläum organisierte nun heuer der Seniorenbeauftragte Rolf Dietz die 5. Freizeit in Arta Terme. Er wurde in Arta Terme dabei unterstützt von Msgr. Pfr. Erich Schmucker, in der Küche von Anneliese und Hartl Grassinger, KF Holzkirchen, und unserem bewährten Busfahrer Franz Brunner. Wir waren 29 Teilnehmer, die sich dorthin auf den Weg machten.
Schön, dass wir jeden Tag mit einem Morgenlob beginnen konnten.
Nach unserem Frühstück ging es am ersten Tag zur Kirche St. Peter, die uns auf ihrer Anhöhe schon von weiten begrüßte. Während sich bereits einige zu Fuß dorthin auf den Weg machten, nutzten andere Teilnehmer die Möglichkeit mit dem Bus hinauf zu fahren. Leider musste aber festgestellt werden, dass unser Bus um 2 m zu lang war, also deshalb vor der ersten Kurve wieder rückwärts zum Parkplatz zurück musste. Hier konnten wir die ital. Gastfreundschaft genießen. Die Besitzerin der dortigen Bar organisierte 3 Privatautos, die uns zum gewünschten Ziel brachten. Wenn auch mit Verspätung feierten wir dort gemeinsam mit Pfr. Erich Schmucker die Hl. Messe, die mit Gesang und Zither von den Eheleuten Barbara und Erich Muckenhirn alpenländisch begleitet wurde.
Am nächsten Tag, der sich wieder sonnig zeigte, ging es an den Golf von Triest, der Meeresbucht der oberen Adria. Das erste Ziel war die mehrfach rekonstruierte Kirche San Giovanni in Tuba, die Johannes dem Täufer geweiht ist. Weiter fuhren wir zum Schloss Duino (im Besitz von Thurn und Taxis), das aber leider seinen Ruhetag hatte. Von dort wanderten wir einen Teil auf dem Rilke-Weg und konnten den Blick über das weite Meer genießen. Eine weitere Station war das Schloss Miramare. Das letzte Ziel an diesem Tag war der Besuch der Weinprobe in der Buschenschenke Bajta, Sales bei Sconico. Ein sehr gelungener Abend mit der musikalischen Untermaldung durch Erich Mucken-hirn (Zither) und Ludwig Popp (Harmonika), sowie allen Sangesfreudigen.
Am vorletzten Tag war Grado das Ziel. Nach einer Stadtbesichtigung fuhren wir mit dem Schiff durch die Lagunen zur Insel Barbana mit seiner Marien-Wallfahrtskirche. Spätestens auf dem Schiff bekamen wir die rauhe Meeresluft mit ihrem Wind zu spüren. Abends war dann das obligatorische Pizzaessen im „Edelweiß“.
Am letzten Tag verabschiedete sich in Arta Terme leider das schöne Wetter von uns und der Himmel war mit Wolken behangen. Aber wir konnten nach einem Mittagessen in Lienz unterhalb des Wilden Kaisers auf der Wochenbrunner Alm doch noch bei Sonnenschein den Abschluss unserer Reise so richtig genießen.
Es waren miteinander sehr schöne Tage. Macht sich unser „Reiseleiter“ Rolf schon Gedanken für die nächste „Ü50“-Freizeit?

Klaus Brauers, Teilnehmer

Zeltlager 9. – 15. August 2015

Am 9. August öffnete die Schule für Hexerei und Zauberei im Leitzachtal ihre Pforten für 52 junge Zauberlehrlinge, um jene eine Woche lang, in engem Kontakt mit Natur und Umwelt, in die Kunst der Zauberei einzuweisen. Unterstützt durch 9 Hauslehrer, 4 Hauselfen, 2 Schulleitern, 2 Hütern der Ländereien und einem Schlossgeist hatten die Kinder bei perfektem Wetter eine tolle Woche und konnten jede Minute im Freien verbringen, egal ob untertags bei Großgruppen- oder Koopspielen, Spieleolympiaden und Baden gehen oder in der Nacht bei Casinoabend, Lagerfeuerabend und Bannerwache. Am Ende der Woche konnten die Kinder nicht nur perfekt mit Wespen umgehen, sondern bekamen auch ihre offizielle Zauberlehrlingsurkunde von ihren Hauslehrern überreicht, bevor es leider schon wieder zum Abschied ging. Wir freuen uns aber jetzt schon auf nächstes Jahr!