Neuwahlen und Verabschiedungen beim Kolping Bezirksverband Bad Tölz–Wolfratshausen–Miesbach
Mitte November fand, diesmal im kath. Pfarrheim Miesbach, turnusmäßig die jährlich stattfindende Mitgliederversammlung des Kolping Bezirksverbandes Bad Tölz–Wolfratshausen–Miesbach statt.
Der Bezirksvorsitzende Franz Josef Späth wie auch verschiedene Altersgruppenleiter und Beauftragte legten am Beginn der Versammlung ihren Jahres- und Tätigkeitsbericht ab und erzählten über verschiedene vom und für den Bezirksverband durchgeführte Aktionen und Veranstaltungen und deren Verlauf. Natürlich durfte auch der Kassenbericht für das Geschäftsjahr 2025 nicht fehlen.
Auch Barbara Purschke, Vertreterin des Kolping Diözesanverbandes München und Freising war unter den Versammlungsteilnehmer und überbrachte dann auch im Laufe des Abends Grußworte des Diözesanverbandes.
Außerdem standen in diesem Jahr Neuwahlen der gesamten Vorstandschaft auf dem Programm.
Die neue Bezirksvorstandschaft besteht nun aus einem Leitungsteam, in das Elisabeth Aust (bisher stellv. Bezirksvorsitzende), Michael Wagner und Karin Wandinger (bisher stellv. Bezirksvorsitzende), gewählt wurden.
Zudem wurde das Amt des Bezirkspräses neu besetzt durch Pater Bimo Ari Wibowo. Der bisherige Bezirksvizepräses Franz Mertens wurde in seinem Amt bestätigt und wieder gewählt.
Wiedergewählt wurden auch Gerhard Schaffer (Kassier), Maria Thanbichler (Geistliche Leitung), Dr. Matthias Hackl (Beauftragter „Eine Welt & Völkerverständigung“), Gert Kalthoff (Beauftragter „Kultur & Freizeit“), Stephan Janning (Beauftragter „Öffentlichkeitsarbeit“), Margret Lukas (Beauftragte „Ehe & Familie“), Peter Hinterseher (Beauftragter „Schöpfung & Umwelt“), Peter Brandt (Beauftragter „Politische Bildung“).
Neu ins Team und als Verstärkung der Bezirksvorstandschaft wurden Michael Wagner (Leitungsteam), Cilly Wasensteiner (Beauftrage „Seniorenarbeit“), Beate Kunz (Beauftragte „Erwachsenenbildung“) sowie Roland Umlauft (Schriftführer) und Sebastian Gruber (Beauftragter „Inklusion“) gewählt.

v.l.n.r (hinten): Dominik Szarowski, Dr. Matthias Hackl, Gert Kalthoff, Stephan Janning, Karin Wandinger, Franz Mertens, Margret Lukas, Peter Hinterseher, Gerhard Schaffer
nicht auf dem Bild: Roland Umlauft (Schriftführer), Sebastian Gruber (Beauftragter „Inklusion“)
Bei dieser Bezirksversammlung ging fast eine Ära zu Ende. Nach über 40 Jahren Tätigkeit und Engagement in der Bezirksvorstandschaft als Bezirkspräses kandidierte Msgr. GR Pfarrer Walter Waldschütz nicht mehr für dieses Amt. Ganz vom Geist Adolph Kolpings durchdrungen, hat er in den zurückliegenden Jahren so vieles im Bezirk bewegt, was in der Kürze gar nicht aufzuzählen ist. Weil er selbst für Kolping brennt, hat er in vielen den Kolpinggedanken eingepflanzt und weitergetragen, vor allem, weil er dabei auch immer den Menschen in den Mittelpunkt gestellt hat und sich selbst ganz hineingegeben hat.
„Wer Menschen gewinnen will, muss sein Herz zum Pfande geben.“ So sagte Adolph Kolping selbst einmal.
Zum Dank für seinen jahrzehntelangen, unermüdlichen und fruchtbringenden Einsatz für Kolping in der Bezirksvorstandschaft wurde er in der Bezirksversammlung zum Bezirksehrenpräses ernannt. Elisabeth Aust überreichte ihm mit Worten des Dankes die Urkunde zum Ehrenpräses und eine von ihr selbst angefertigte Kolping-Kerze.
Auch der langjährige Kolping Bezirksvorsitzende Franz Josef Späth stand nicht mehr zur Wahl. Zwanzig Jahre stand er dem Kolping Bezirk Bad Tölz-Wolfratshausen-Miesbach vor. Auch er hat in dieser Zeit sehr viel bewirkt und bewegt. In der Bezirksvorstandschaft wurde seine kompetente, angenehme sowie zielführende und integrierende Leitung geschätzt. Auch hat er das, was an Vorschlägen kam, gewürdigt und versucht, es für die Bezirksarbeit fruchtbar werden zu lassen, und auch selbst neue Impulse gesetzt.
Auch für Franz Späth gilt wie Adolph Kolping sagt: „Wir können viel, wenn wir nur nachhaltig wollen. Wir können Großes, wenn tüchtige Kräfte sich vereinen.“
So wurde er für seinen 20-jährigen Einsatz als Bezirksvorsitzender zum Ehrenvorsitzenden des Kolping-Bezirksverbandes Bad Tölz–Wolfratshausen–Miesbach ernannt und bekam zum Dank von Elisabeth Aust ebenfalls eine Ehrenurkunde sowie eine handgefertigte Kolping-Kerze überreicht.
Auch von Seiten des Kolping-Diözesanvorstands wurde beiden durch Barbara Purschke für das langjährige Engagement für Kolping im Bezirk gedankt.
Wie auch in den vergangenen Jahren kann der Kolping Bezirksverband mit dem Vorstandsteam zuversichtlich in die Zukunft gehen, vor allem auch mit dem Wissen, dass viele engagierte Kolpingmitglieder in den 15 Kolpingsfamilien des Bezirksverbandes sind, die anpacken, Ideen haben, kreativ sind und das Programm ihrer eigenen Kolpingsfamilie und damit auch den Bezirksverband mit Leben füllen. Das neue Jahresprogramm 2026 ist bereits fertig und gut gefüllt mit unterschiedlichsten Veranstaltungen und Aktionen!
Text: Karin Wandinger und teilweise Maria Thanbichler
